- Oliven-Facts -

Der Olivenbaum, ein Jahrtausende alter Baum der Weisheit und des Friedens. Eine Quelle von Reichtum und Nahrung. Die Geschichte des Olivenbaumes beginnt in der gleichen Zeit wie die Landwirtschaft der ersten Zivilisationen des Mittelmeeres und des Nahen Ostens.

 

 

Griechische Mythologie

Eines Tages brach auf dem Olymp ein bitterer Kampf zwischen Athena, der Göttin der Weisheit, und Poseidon, dem Gott des Meeres, aus in Bezug auf den Besitz der Halbinsel Attika. Wie es in solchen häufigen Fällen üblich war musste Zeus einschreiten, und er schlug daher den beiden Gegnern Folgendes vor: Wer der Menschheit das nutzvollste Geschenk brachte, welches es überhaupt gab, war der Sieger. Der zornige Poseidon stieß seinen Dreizack in den Felsen der Akropolis und lockte eine riesige salzige Fontäne hervor; Athena hingegen brachte Zeus eine kleine immergrüne Pflanze mit silbernen Blättern und setzte sie dort, wo es lange heiße Sommer und wenig Regen gab: Es handelte sich um den unsterblichen Olivenbaum, welcher dem Menschen den außergewöhnlichen Saft seiner Früchte schenkt, aus dem er Nahrung, Kraft, Gesundheit und Schönheit gewinnen kann. So entschied Athena den Zwist für sich und wurde von Zeus belohnt, in dem er ihr Attika schenkte. Seither ist der Olivenzweig ein Symbol für Frieden, Freundschaft und den Sieg.

 

 

Der heilige Baum

Bei vielen Völkern galt der Olivenbaum, auch oft einfach Ölbaum genannt, als heilig. Unter einem Olivenbaum das Licht der Welt zu erblicken, galt als Zeichen göttlicher Abkunft, wie bei Artemis und Apollo, den Zwillingen der Nymphe Leto. Auch Romulus und Remus, die sagenhaften Gründer der Stadt Rom, wurden unter einem Olivenbaum geboren. Bei den Griechen war er der Athene, der Göttin der Weisheit geweiht. Die olympischen Sieger wurden mit Olivenzweigen bekränzt. Der Zweig des Olivenbaums galt den Griechen und Römern als Symbol des Friedens. Besiegte, die um Frieden baten, trugen Ölzweige in den Händen. Auch im Christentum steht die Taube mit dem Ölbaumzweig für Frieden und Versöhnung. Der Bibel zufolge schickte Noah nach der Sintflut eine Taube los. Sie kehrte mit einem Ölzweig im Schnabel zurück: die Erde grünte wieder, das Leben war zurück.

 

 

Ernte 

Von der Jungpflanze bis zum ersten Ertrag dauert es oft sieben Jahre. Die Ernte beginnt bei uns im März und kann bis in den Juli dauern. Die Ernte erfolgt von Hand oder mit Netzen in welche die Oliven durch schütteln der Bäume fallen.  Oder auch vereint mit dem Rückschnitt der Bäume, bei welchen ganze Zweige geschnitten werden und somit die Olive mit dem Zweig geerntet wird. Die Erntemethode ist auch davon abhängig, ob wir unreife grüne oder ausgereifte dunkeloliv-schwarze Früchte erfassen möchten.

 

“So steht der Olivenbaum für die Lebens-

und Regenerationskraft der Natur und

des Lebendigen an sich.” 

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